Im Sommer 2019 gründete Gerhild Tschachler-Nagy die Wiener Initiative Arbeit am Tonfeld®, pränatal mit dem Fokus auf  prä- und perinatale Traumata und deren lebenslangen Auswirkungen. Die Aufarbeitung solch früher Traumata erfolgt mittels der Methode Arbeit am Tonfeld®.

 

 

 

 

 

Gründerin Gerhild Tschachler Nagy (2. v. li.)

und Gründungsmitglieder (v. li. n. re.)

Ayla Versnak

Mag. Nina Stalzer

Mag. Elisabeth Feigl

"Wir haben in unserer Praxis immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Kinder und Erwachsene Entwicklungsverzögerungen oder andere gravierende lebensbehindernde Symptome zeigen, die häufig auf traumatische Geburtserfahrungen zurückgehen. Wie auch Forschungsergebnisse aus anderen Bereichen zeigen, können sich früheste Erfahrungen vor oder bei der Geburt  ins Jetzt-Erleben durchpausen. Die Erfahrungen aus der vorsprachlichen Zeit sind dem „sprachlich-orientierten ICH“ nicht unmittelbar zugänglich. Sie leben in Bewegungsmustern, Körpererinnerungen, Empfindungen, Traumbildern und bestimmten Verhaltensweise fort.

Als diplomierte Tonfeldbegleiterinnen wissen wir um diese Zusammenhänge und können die Symptome mittels der  haptischen Diagnostik sehr rasch erkennen. Dementsprechend können wir Betroffene in ihrer Bewegung entwicklungsorientiert ansprechen. Der am Tonfeld arbeitende Mensch hat die Möglichkeit in seine eigene Geschichte hineinzutreten und diese über die eigene Lebensbewegung neu zu organisieren."(Gerhild Tschachler-Nagy)

 

Ziel der Initiative Arbeit am Tonfeld präverbal ist es, genauer zu erforschen und zu dokumentieren, wie die Methode Arbeit am Tonfeld® bei unterschiedlichsten prä- und perinatalen Traumata wirkt. So können wir dieses Wissen einer breiteren Öffentlichkeit und einem Fachpublikum zugänglich zu machen und dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen von diesen Erfahrungen profitieren.

Ergebnisse unserer Forschung haben wir bei der internationalen ISSPM-Konferenz im Oktober 2019 in Fulda zum ersten Mal öffentlich präsentiert.

FILMEMPFEHLUNG

Meine Narbe