INFORMATIONSABENDE

ARBEIT AM TONFELD®

2020

Mi, 29. Jänner , 19-22h

Mi. 22. April , 19-22h

Mi, 24. Juni , 19-22h

Mo,14.September,  19-22h

 

2021

Mo, 11.Jänner, 19-22h

 

Ablauf:
Kurze theoretische Einführung :
* Über die Methode „Arbeit am Tonfeld®“?
* Was ist der „Haptische Sinn“?
Nach einer 15 min Pause mit kleinem Snack-Buffet gibt es die Möglichkeit bei einer live Tonfeldbegleitung dabei zu sein , dadurch wird das Übertragungsphänomen und die Schönheit dieser Arbeit für alle Teilnehmenden erlebbar. Anschl. gibt es ausreichend Zeit für Fragen und Austausch.

Referentin: Denise Narick, zertifizierte Begleiterin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Obfrau des Vereins für haptische Gestaltbildung Österreich

Ort: Galerie Werkstatt NUU, 9. Wilhelm Exnergasse 15

Freier Eintritt, Wertschätzungsbeitrag erbeten.

 

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Abend und ihr Kommen !

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Ihre  Anmeldung HIER

Über die Arbeit am Tonfeld

"Bewegung wird Gestalt" - unsere Hände formen, graben, spüren, lauschen, finden, erbauen, zerstören im Tonfeld nach den Gesetzen der Haptik. In der Haptik spiegelt sich unsere Art und Weise wie wir Beziehung zum „ Anderen“ bzw. zur „ Welt“ aufnehmen, die von Anbeginn unseres Seins erworbene Beziehungs und Wahrnehmungsmuster werden im Ton Gestalt….. diese Gestaltbildungen können wir mit unseren Händen begreifen und gestalten: dadurch wird es möglich effizient und punktgenau Entwicklungsrückstände nachzuholen und eingespielte Verhaltensmuster begreifbar und damit veränderbar zu machen.

 

In jedem Augenblick ist der Ursprung, die Gegenwart, aber auch die Zukunft ineinander verschränkt und zeigt sich im Ausdruck unserer Bewegung.

 

Jede Bewegung, jeder Gestus der Hand zeigt stets auch die Möglichkeit zu einer neuen Verwirklichung.

 

"Wie wir berühren so sind wir berührt"

"Wie wir greifen so begreifen wir"

 

Durch den haptischen Sinn reorganisiert sich unsere  Lebensbewegung und wir können in unsere eigen Ordnung und in unsere Mitte finden.

 

Die Arbeit am Tonfeld® wird in pädagogischen, ergotherapeutischen, psychotherapeutischen, klinischen und privaten Einrichtungen  angeboten.

 

Die Arbeit am Tonfeld® hilft
KINDERN:- die Stärkung brauchen  - die problematische Phasen durchleben - bei Lernschwächen - bei Sprachstörungen - bei Essstörungen - beim Verarbeiten traumatischer Erlebnisse - bei Ängsten usw.

ERWACHSENEN: - In Lebenskrisen - bei Stress - bei Beziehungsproblemen - bei Ängsten - bei der Sinnsuche  - hlafstörungen  - bei gesundheitlichen Problemen uvm.

 

www.tonfeld.at    

 

EINFÜHRUNGSSEMINARE

ARBEIT AM TONFELD®

 

EINFÜHRUNGSSEMINAR 1

 

Sonntag, 18.10.2020,  von 9.00 - 18.00

Ort: Galerie Werkstatt NUU, Wilhelm Exnergasse 15, 1090 Wien

Preis: EUR 180,00

Anmeldung bitte bei unter 0676 7389800 oder mail:  Gerhild Tschachler-Nagy

 

Zielgruppe: für alle, die an einer Ausbildung oder einach nur der Methode Arbeit am Tonfeld® interessiert sind.

Seminare mit Gerhild Tschachler-Nagy:

Dipl. Pädagogin, Ausbildungsleiterin und Supervisorin von Lehrgängen zum Dipl. Lebens-und Sozialberater, Arbeit am Tonfeld®

 

Dieses achtstündige Seminar in einer Kleingruppe bis zu fünf Personen bietet einen allgemeinen Einblick in die Wirkungsweise dieser entwicklungsfördernden präverbalen Methode. Neben

praktischen Erfahrungen wird diese Arbeitsweise auch in ein erweitertes Hintergrundsfeld der anthropologischen phänomenologischen Denkweise eingebettet, die über die Haptik ihren Ausdruck findet.

 

Es ist kein Vorwissen erforderlich. Das Einführungsseminar ist grundsätzlich für alle Ineressierten, die sich diese Methode genauer anschauen wollen. Es wird aber auch für alle die sich für eine Ausbildung entscheiden, als verpflichtendes Einführungsseminar anerkannt. Und Sie können Sich das Semianr als allgemeine Weiterbildung anerkennen lassen.

 

Neben einer allgemeinen Einführung gibt es auch die Möglichkeit durch eigenes Tun erste Selbsterfahrungen zu machen.

 

ONLINE-PEERGROUP FÜR TONFELD-BEGLEITERINNEN

Verfestigung der Ausbildungsinhalte:

 

Ab Donnerstag, 24.9.2020, 19.30 Uhr, 14-tägig, via ZOOM

Organisation, Moderation, ggf. mit Inputs/ Klarstellungen: Elisabeth Feigl

 

Inhalt & Rahmenbedingungen:

  • 10 Handlungssituationen (ca. 1-2 Termine pro HS)
  •  Wir treffen uns 14-tägig für ca 1,5 Stunden über Zoom (Achtung: 3 Wochen zw. 22.10. und 12.11.2020!)
  • Dzt. geplante Termine: 24.9., 8.10., 22.10., 12.11.,  26.11., 10.12.2020, 7.1. und 28.1.2021
  • Unkostenbeitrag pro Session € 10,- (An- & Abmeldung bitte spätestens 2 Tage im Voraus)
  • Bei fixer Anmeldung zu allen 8 Sessions: Unkostenbeitrag € 60,- Gesamtpackage (wird empfohlen, da aufbauend gearbeitet wird)

Weitere Infos, Anmeldung sehr gerne bei Elisabeth Feigl: liz.feigl@chello.at

 

https://www.tonfeldverein.at/tonfeld-begleiterinnen/elisabeth-feigl/

ARCHIV

 

„DAS ANALOGE IM KUNST- UND  WERKUNTERRICHT EIN PLÄDOYER"

 

und die Bedeutung der integrativen Methode ARBEIT AM TONFELD®

 

18. -20. 10. 2019 KPH Graz / Kirchliche Pädagogische Hochschule

Di(gi)alog,  Kunst-und Werkpädagogik im Kontext von digital & analog

 

Referentin: Gerhild Tschachler-Nagy, Dipl. Pädagogin, Ausbildungsleiterin und Supervisorin von Lehrgängen zum Dipl. Lebens-und Sozialberater, Arbeit am Tonfeld®

 

Durch schöpferisches Arbeiten im Kunstunterricht entstehen neue Beziehungsräume, ein Austausch von Berührung und berührt werden. Ein Prozess wird in Gang gesetzt, ein soziales Miteinander, das lebensnotwendige gesellschaftliche Möglichkeiten eröffnet.

Menschen stehen in einer anthropogenetischen Entwicklung: sich selbst als Handelnde, als Akteure erfahren, um einen dynamischen Prozess eines Sich-selbst-Erkennens zu beschreiten, um sich in Beziehung zur Gesellschaft zu bringen, um sich auch in dieser Gesellschaft als bewegend, eingreifend, also handelnd zu erfahren. Ein wichtiger Ansatz wäre demnach, dass in der Kunst der Rezipient als Akteur wieder verstärkt miteinbezogen wird, um die Aussagen eines Künstlers auch leiblich spürbar und erfahrbar zu machen. Genauso gilt das aber auch für die Erfahrungen und Erkenntnisse von Schülern in der Kunsterziehung. Hier kann das Schöpferische, das jedem Wesen ureigen ist, angesprochen und die Wirkung auf das Soziale, die Gesellschaft in Gang gesetzt werden. „Der Künstler sollte nicht nur das malen, was er vor sich sieht, sondern aus das, was er in sich selber sieht“, erklärte der Maler Caspar David Friedrich. Was im eigenen Inneren gesehen und erkannt wird, setzt sich in der Gesellschaft fort und ist übertragbar auf das Geschehen im Kunstunterricht an den Schulen. Ausgeweitet auf die Kunsterziehung bedeutet das: Schüler werden zu handelnden Menschen. Als Akteure, die in der Kunst zur Kunst stehen; Schüler, die in Beziehung treten sowohl zu sich selbst als auch zur Kunst. Ein Schüler kann sich erfahren als jemand, der die Kunst betrachtet, und ebenso als jemand, der sich in der Kunst wiederfinden kann. Von diesem Punkt aus kann ein Kind oder Jugendlicher sich selbst besser wahrnehmen, wo er steht, und von da aus seine Äußerungen in die Welt tragen – von innen nach außen.