INFORMATIONSABEND

ARBEIT AM TONFELD®

Mi. 29. Jänner 2020, um 19h

Referentin: Denise Narick, zertifizierte Begleiterin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Obfrau des Vereins für haptische Gestaltbildung Österreich

Ort: Galerie Werkstatt NUU, 9. Wilhelm Exnergasse 15

Freier Eintritt, Wertschätzungsbeitrag erbeten

Wir bitten um Anmeldung HIER und freuen uns über Ihr Interesse!

Wir beginnen mit einer kurzen theoretische Einführung : „ Was ist die Methode „Arbeit am Tonfeld“ und was ist der „Haptische Sinn“. Zur Veranschaulichung zeigen wir dazu einen 12 min. Film.

Nach einer 15 min. Pause bei einem kleinen Buffet gibt es die Möglichkeit einer Live-Begleitung am Tonfeld, um das Übertragungsphänomen und die Schönheit dieser Arbeit für alle Teilnehmenden sichtbar und erlebbar zu machen.

Anschließend haben wir ausreichend Zeit für Fragen und Austausch.

EINFÜHRUNGSSEMINARE

ARBEIT AM TONFELD®

 

Einführungsseminar 1

Seminare mit Gerhild Tschachler-Nagy:

Dipl. Pädagogin, Ausbildungsleiterin und Supervisorin von Lehrgängen zum Dipl. Lebens-und Sozialberater, Arbeit am Tonfeld®

 

Datum: Samstag, 9.5. 2020, 9.00 - 18.00

Preis: EUR 180,00

Ort: Oppelgasse 3

1120 Wien, im kleinen Seminarzentrum

Anmeldung bitte bei Gerhild Tschachler-Nagy

0676 7389800

Zielgruppe: für alle, die an der Methode Arbeit am Tonfeld® interessiert sind.

 

Zum Kennenlernen

Dieses achtstündige Seminar in einer Kleingruppe bis zu fünf Personen bietet einen allgemeinen Einblick in die Wirkungsweise dieser entwicklungsfördernden präverbalen Methode. Neben

praktischen Erfahrungen wird diese Arbeitsweise auch in ein erweitertes Hintergrundsfeld der anthropologischen phänomenologischen Denkweise eingebettet, die über die Haptik

ihren Ausdruck findet.

Es ist kein Vorwissen erforderlich. Das Einführungsseminar ist grundsätzlich für alle Ineressierten, die sich diese Methode genauer anschauen wollen, aber kann auch für alle, die sich für eine Ausbildung entscheiden, als verpflichtendes Einführungsseminar anerkannt werden. Neben einer allgemeinen Einführung gibt es auch die Möglichkeit durch eigenes Tun erste Selbsterfahrungen zu machen.

 

Einführungsseminar 2

Datum: Sonntag, 10.5. 2020, 9.00 - 18.00

Preis: EUR 180,00

Ort: Oppelgasse 3, 1120 Wien im kleinen Seminarzentrum

Anmeldung bitte bei Gerhild Tschachler-Nagy   

0676 7389800

 

Zielgruppe: für alle, die an einer Ausbildung interessiert sind.

Dieses 8-stündige Seminar gibt einen genauen Einblick in den Aufbau des neuen Lehrganges. Dauer, Inhalt, Struktur, gesetzliche Grundlagen in Österreich

 

ARCHIV

 

„DAS ANALOGE IM KUNST- UND  WERKUNTERRICHT EIN PLÄDOYER"

 

und die Bedeutung der integrativen Methode ARBEIT AM TONFELD®

 

18. -20. 10. 2019 KPH Graz / Kirchliche Pädagogische Hochschule

Di(gi)alog,  Kunst-und Werkpädagogik im Kontext von digital & analog

 

Referentin: Gerhild Tschachler-Nagy, Dipl. Pädagogin, Ausbildungsleiterin und Supervisorin von Lehrgängen zum Dipl. Lebens-und Sozialberater, Arbeit am Tonfeld®

 

Durch schöpferisches Arbeiten im Kunstunterricht entstehen neue Beziehungsräume, ein Austausch von Berührung und berührt werden. Ein Prozess wird in Gang gesetzt, ein soziales Miteinander, das lebensnotwendige gesellschaftliche Möglichkeiten eröffnet.

Menschen stehen in einer anthropogenetischen Entwicklung: sich selbst als Handelnde, als Akteure erfahren, um einen dynamischen Prozess eines Sich-selbst-Erkennens zu beschreiten, um sich in Beziehung zur Gesellschaft zu bringen, um sich auch in dieser Gesellschaft als bewegend, eingreifend, also handelnd zu erfahren. Ein wichtiger Ansatz wäre demnach, dass in der Kunst der Rezipient als Akteur wieder verstärkt miteinbezogen wird, um die Aussagen eines Künstlers auch leiblich spürbar und erfahrbar zu machen. Genauso gilt das aber auch für die Erfahrungen und Erkenntnisse von Schülern in der Kunsterziehung. Hier kann das Schöpferische, das jedem Wesen ureigen ist, angesprochen und die Wirkung auf das Soziale, die Gesellschaft in Gang gesetzt werden. „Der Künstler sollte nicht nur das malen, was er vor sich sieht, sondern aus das, was er in sich selber sieht“, erklärte der Maler Caspar David Friedrich. Was im eigenen Inneren gesehen und erkannt wird, setzt sich in der Gesellschaft fort und ist übertragbar auf das Geschehen im Kunstunterricht an den Schulen. Ausgeweitet auf die Kunsterziehung bedeutet das: Schüler werden zu handelnden Menschen. Als Akteure, die in der Kunst zur Kunst stehen; Schüler, die in Beziehung treten sowohl zu sich selbst als auch zur Kunst. Ein Schüler kann sich erfahren als jemand, der die Kunst betrachtet, und ebenso als jemand, der sich in der Kunst wiederfinden kann. Von diesem Punkt aus kann ein Kind oder Jugendlicher sich selbst besser wahrnehmen, wo er steht, und von da aus seine Äußerungen in die Welt tragen – von innen nach außen.