Die Filme veranschaulichen wie früh unsere Prägungen in uns angelegt sind und geben

ausführliche Hintergrundinformation für unser prozessorientiertes Arbeiten.


Die Erfahrungen aus der vorsprachlichen Zeit sind dem „sprachlich-orientierten ICH“ nicht unmittelbar zugänglich. Diese Erfahrungen leben in Körpererinnerungen, Empfindungen, Traumbildern, Gefühlen, bestimmten Verhaltensweisen, Empfindlichkeiten fort.

Früheste Erfahrungen können sich ins Jetzt-Erleben durchpausen, so dass sie unmittelbar erkennbar sind, wenn man um die Zusammenhänge weiß.

Eine diplomierte Tonfeldbegleiterin kennt diese Zusammenhänge. Der am Tonfeld arbeitende Mensch hat die Möglichkeit in seine eigene Geschichte hineinzutreten und diese über die Bewegung neu zu organisieren.

Wie immer unser biografischer Aufbau in unserer Lebenserfahrung war, wie immer unsere biografische Situation uns geformt hat, wir können  jederzeit in unsere eigene EVOLUTION einsteigen und die einmal verankerte Bewegung neu formieren mittels der HAPTIK. Die Führung in dieser Prozessarbeit ist also der haptische Sinn.             
Darunter versteht man die Organisation der Bewegung, die ihren Ausdruck findet durch den Gestus der Hände.

Mit dem haptischen Sinn erfassen wir die Organisation und Synchronisation unserer Nahsinnenbewegung (Haut / Gleichgewicht / Tiefensensibilität) im Zusammenspiel mit der neuronalen Weiterleitung zum Gehirn und die dort stattfindende Informationsverarbeitung.

Bewegung erfährt eine Neuorganisation: neue Bewegung  >  neues Bewusstsein. Dies äußert sich in einer Neukodierung unseres sozialen Verhaltens.